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By Thea Buyken (auth.)

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B. eine sogenannte peremptorische Ladung möglich991, d. h. es brauchten nicht immer drei verschiedene, sondern manchmal nur eine einzige Ladung zu erfolgen. Friedrich II. hat diese peremptorische Ladung, wie schon erwähnt, obligatorisch gemacht992 . Er hat auch versucht, Fristen Zu verkürzen im Interesse einer schnellen Erledigung der Klagen. So muß der Beklagte z. B. seine exceptiones nicht bloß drei Tage nach Präsentation des Libellus vorbringen, sondern sie im Regelfall auch binnen acht Tagen beweisen993, und die schwierigen exceptiones filiationis, generis sive gentis verhindern nicht die Litiskontestation: es ist erlaubt, sie im Verlaufe des Prozesses noch zu erhärten994 .

Wie bei Justinian beginnt das Verfahren mit der Überreichung der Klagschrift: Libellus obfertur869 . Es handelt sich also um den Libellprozeß. Roffredus von Benevent hat eine Schrift De libellis et ordine iudiciorum870 verfaßt, die wohl richtungweisend gewesen ist. Die Ladung (citatio)871 wird dem Beklagten schriftlich zugestellt (citationis littere872, citatorie littere873), falls der damit Beauftragte ihn zu finden weiß. Es handelt sich also um die spätklassische halbamtliche citatio litteris874 .

Für die Verbannung gebrauchen die Constitutionen den römisch-rechtlichen Ausdruck relegare704. Er bezeichnet die "obrigkeitliche Beschränkung der freien Wahl des Aufenthaltsortes" 705, die Verbannung ohne Verlust bürgerlicher Rechte706. So werden z. B. Leute, die die Patarener begünstigen, relegiert707 . Exilium, die römische Landesverweisung, wird in unserer Quelle synonym dafür angewandt708 . Exupo9 ist der Ausgewiesene; exulare710 heißt: in der Verbannung leben. Die Körperstrafen der Constitutionen sind recht zahlreich.

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