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By Adrian Schenker

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7-8. Im MT lauten diese Verse so: Denn ich habe eure Väter aufs eindringlichste beschworen, vom Tage an, da ich sie vom Lande Ägypten heraufgeführt habe bis zu diesem (heutigen) Tag, von früh an und in beschwörender Anrede: hört auf meine Stimme. Aber weder hörten sie zu, noch neigten sie ihre Ohren. Sie stapften dahin, jeder in seinem bösen, verkehrten Herzen. So brachte ich über sie sämtliche Folgen (wörtlich: Wortt') dieses Bundes, den ich zu befolgen befohlen habe, aber sie taten es nicht. An Stelle dieses ganzen Abschnittes stehen in der LXX nur folgende drei Worte: xal oux E1tOLTJOav, "aber sie taten es nicht".

33 überhaupt nicht erwähnt! Es erscheinen nur torot, Weisungen in der Mehrzahl für die Zukunft. Aus dem Vergleich der beiden Fassungen hinsichtlich ihrer Auffassung von der Weisung oder den Weisungen JHWHs folgt nun aber mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass die hebräische Vorlage der LXX-Fassung älter sein muss. Denn es ist nur schwer vorstellbar, dass Redaktoren und Herausgeber des Propheten Jeremia die ausdrücklich betonte Symmetrie zwischen der einen Tora JHWHs bei der Heraufführung Israels aus Ägypten und seiner gleichen, auf die Herzen geschriebenen Tora in jenen kommenden Tagen verzichtet hätten, um sie mit einer Darstellung zu vertauschen, wo erstens diese Identität zwischen Ursprung und Ende, proton und eschaton gar nicht vorkommt, wo zweitens "die Tora" als umfassende, abgeschlossene Grösse des israelitischen Weges durch die Geschichte überhaupt fehlt, und wo drittens ein unabgeschlossener, weil in Mehrzahl gesetzter, und nicht näher bestimmbarer, weil ausschließlich auf die Zukunft bezogener Begriff torot, Weisungen, dasteht.

Jh. Chr. bereits die vollständige, allumfassende Offenbarung Gottes, der nichts fehlt und zu der nichts hinzukommen kann, weil sie mit der Weisheit zusammenfällt. 5-8; Bar 3,37-4,4; Sir 24 zeigen es. 4 Ein echtes Wort des Propheten Jeremia? Nach dem Urteil vieler Ausleger kann das Wort vom neuen Bund in der Fassung des MT nicht von Jeremia selbst stammen. 36 Die Gründe für diese Ansicht sind sprachlicher und terminologischer Natur. 37 Wie aber steht es mit der Fassung der LXX? Diese Frage stellt sich selbstverständlich nur dem, der diese Textgestalt für ursprünglicher hält als jene des MT.

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